Chronik

St. Martin im Lungau: Ein Fest für ein gotisches Juwel

Erzbischof Franz Lackner weihte die aufwendig sanierte Kirche in St. Martin bei St. Michael ein.

St. Martin im Lungau: Ein Fest für ein gotisches Juwel SN/notburga löcker
Stolz auf das wunderschöne Gotteshaus und dessen fachmännische Sanierung: Bürgermeister Manfred Sampl, Erzbischof Franz Lackner und Pfarrer Matthias Kreuzberger.

Vier Jahre dauerte die Sanierung des Gotteshauses in St. Martin bei St. Michael. Am Freitag wurde ausgiebig gefeiert - mit einem prominenten Gast: Erzbischof Franz Lackner weihte die Filialkirche ein, die jetzt wieder in altem Glanz erstrahlt.

Die Kirche wurde im Jahr 1163 erstmals urkundlich erwähnt. Unter der Leitung von Restaurator Heinz Michael erhielt das Gotteshaus wieder sein gotisches Erscheinungsbild. 600 Quadratmeter Zementputz, der nach dem Brand 1925 aufgetragen worden war, wurde abgetragen. Fehlende Teile wurden mit Fächerputz aus Kalk auf Trockenlöschbasis ergänzt. Die große Freude für Pfarrer Matthias Kreuzberger: Am Südportal beim Eingangsportal "erschienen" ein heiliger Christophorus und eine Sonnenuhr aus 1520. Im Inneren wurde ein Fresko mit der Auferstehung Christi freigelegt - aus 1500.

Bürgermeister LAbg. Manfred Sampl: "Besonders freut es uns, dass die Bevölkerung nicht nur viel gespendet, sondern auch fleißig selbst Hand angelegt hat." Die Restaurierung kostete 1,6 Millionen Euro. Davon brachte die Pfarre 200.000 Euro auf - den Großteil über Spenden.

Quelle: SN

Aufgerufen am 22.09.2018 um 07:34 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/st-martin-im-lungau-ein-fest-fuer-ein-gotisches-juwel-1078165

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