Chronik

Stadt Salzburg wurde vom Hochwasser verschont

Die Feuerwehr baute den Hochwasserschutz in der Landeshauptstadt in der Nacht ab. Acht Millionen Euro haben Bund und Stadt investiert.

In der Stadt Salzburg überschritt der Pegel am Donnerstagabend seinen Höhepunkt. Nach dem raschen Ansteigen des Salzachpegels durch die starken Regenfälle im Oberlauf entspannte sich die Situation. Laut Aussendung der Stadt hatte die Salzach am Pegel Mayburgerkai am frühen Abend den Höchststand von 7,36 Meter erreicht und sank anschließend.Straßen wieder frei befahrbar Sicherheitshalber wurden von Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren am Donnerstag die Hochwasserschutzanlagen entlang der Salzach aufgebaut.

Um 22 Uhr begannen die Feuerwehrleute mit dem Abbau des Hochwasserschutzes: Der Pegel fiel unter sieben Meter, die Gefahr war gebannt. Die Aufräumarbeiten wurden bereits in der Nacht erledigt, am Freitag sind alle Straßen wieder frei befahrbar.

Bürgermeister Heinz Schaden dankte am Freitag den beteiligten Einsatzkräften: "Es ist wirklich beruhigend zu wissen, wie gut der Hochwasserschutz in der Stadt Salzburg mittlerweile funktioniert." "Jeder Euro bestens angelegt" In der Stadt Salzburg wurde nach dem Hochwasser 2002 entlang der Salzach ein durchgehender Hochwasserschutz aus Mauern und mobilen Steckelementen errichtet. Die im letzten Jahr noch nicht fertiggestellten Abschnitte im Bereich Strubergasse sind mittlerweile vollendet. "Das Projekt hat bisher rund acht Millionen Euro gekostet, rund ein Siebtel davon zahlte die Stadt, den Rest der Bund. Jeder Euro dieser Investition ist bestens angelegt", sagte Schaden.

(SN, Apa)

Aufgerufen am 20.05.2018 um 06:03 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/stadt-salzburg-wurde-vom-hochwasser-verschont-3320914

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