Chronik

Stadtchef lenkt ein: Doch keine endgültige Absage für den Salzburger Christkindlmarkt

Der Bürgermeister und der Obmann des Vereins haben sich darauf geeinigt, dass der Christkindlmarkt - je nach Corona-Entwicklungen - später starten könnte und dafür bis zum 6. Jänner offenbleiben darf.

Es war wohl ein längeres Gespräch am Freitag zwischen Bürgermeister Harald Preuner und dem Obmann des Salzburger Christkindlmarktvereins, Wolfgang Haider. Am Ende erreichte Haider, dass der Christkindlmarkt doch noch hoffen kann. Obwohl der Stadtchef am Mittwoch und Donnerstag bereits angekündigt hat, dass er den Christkindlmarkt aufgrund der Coronalage heuer nicht genehmigen werde, ist die Abhaltung für Preuner nun doch wieder eine Option.

Nun heißt es: Ein späterer Start sei eine Option. "Wenn es die kommenden Maßnahmen der Bundesregierung und eine verbesserte epidemiologische Lage zulassen, dann wird der Verein Salzburger Christkindlmarkt noch einmal mit der Stadt ins Gespräch kommen. Mit dem Ziel, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt einen verkürzten Christkindlmarkt durchzuführen, sofern es organisatorisch für den Verein, die Aussteller und alle Beteiligten sowie epidemiologisch für die Stadt möglich ist", heißt es in einer Aussendung. Damit bleibe eine Abhaltung eine Option.

"Wir hatten ein gutes Gespräch", sagt Preuner. "Jetzt schauen wir uns die kommende Entwicklung an. Wenn sich die Situation in nächster Zeit verbessert, also eine echte Beruhigung des Epidemie-Geschehens eintritt und wir von der roten Ampel wieder wegkommen, dann ist die Abhaltung des Salzburger Christkindlmarktes denkbar. Derzeit geht's leider nicht."

Ein späterer Start des Christkindlmarktes und dafür eine Verlängerung bis 6. Jänner (Heilige Drei König) seien eine Option. Wolfgang Haider: "Wir haben uns mächtig für Salzburg ins Zeug gelegt. Das jetzige Nein war hart. Freilich: Ab Dienstag wäre in den Aufbau massiv Geld hinein geflossen. Eine zeitliche Verlegung nach hinten ist schwierig. Wenn es die Lage zulässt und ein Aufbau durchgeführt werden kann, dann sind wir bereit."

Quelle: SN

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