Chronik

Städtische Freibäder: Picknickdecken sollen Abstände regeln

Die Stadt Salzburg arbeitet auch an einem Online-System, das die Auslastung zeigt. Denn vermutlich gibt es heuer Kapazitätsgrenzen für den Badespaß.

Wer wo liegen und planschen darf – das muss heuer geregelt werden. Noch gibt es keine Vorgaben, obwohl die Freibäder mit 29. Mai aufsperren dürfen.  SN/robert ratzer
Wer wo liegen und planschen darf – das muss heuer geregelt werden. Noch gibt es keine Vorgaben, obwohl die Freibäder mit 29. Mai aufsperren dürfen.

Am 29. Mai sollen die Freibäder wieder aufsperren können. Doch wie genau die Schutzmaßnahmen aussehen, ist noch unklar. Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) kritisiert, dass es noch immer keine Vorgaben vonseiten des Bundes gebe. "Es gibt zwar jeden Tag eine Pressekonferenz in Wien, aber keine Info. Ich würde vorschlagen: ein bisserl weniger Pressekonferenzen und dafür ein bisserl mehr Informationen."

Die Magistratsabteilung habe sich nun selbst überlegt, wie der Badebetrieb mit sämtlichen denkbaren Vorgaben aussehen könnte. "Wir werden die Abstandsregelung mit Picknickdecken kontrollieren. Wir haben Decken bestellt, diese sind dann Pflicht. Wer keine mithat, kann eine kaufen." Ähnlich wie bei Fußballfeldern werde man auch Linien ziehen, um Korridore freizuhalten. "Wir programmieren auch eine Art Online-Ticketsystem, wo man die aktuelle Auslastung des Bades sieht", sagt Auinger. Auch "Schwimmwege" im Wasser seien möglich. "So richtiges Spielen und Planschen wird es heuer aber wohl nicht geben."

Was die Vorgaben betrifft, so rechne man mit Kapazitätsgrenzen. "Unser Wunschziel wären zehn Quadratmeter pro Badegast, denn mit 20 haben wir ein Problem", sagt Auinger. Im "Lepi" seien 60.000 Quadratmeter verfügbar. "Da werden wir das wenigste Problem haben, weil ausreichend Liegefläche da ist. Das AYA-Bad wird hingegen schnell einmal voll sein." Mit Kapazitätsgrenzen werde es daher auch zu Sperren im Sommer kommen.

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