Warum es uns schwerfällt, Fehler einzugestehen

Ein Kind kommt im Spital zu Tode. Niemand will daran schuld sein. Und niemand will die Verantwortung dafür übernehmen.

Autorenbild

Ein kleiner Bub wird in Salzburg von seinen besorgten Eltern ins Krankenhaus gebracht. Das 17 Monate alte Kind hat ein geplatztes Blutschwämmchen im Gesicht. Normalerweise keine große Sache.

Die Ärzte entscheiden sich überraschend für eine operative Entfernung unter Vollnarkose, obwohl der Bub kurz zuvor gegessen hat. Das Kind atmet Erbrochenes ein, droht zu ersticken, das Gehirn bekommt keinen Sauerstoff mehr. Koma. Elf Tage später ist es tot.

Als wäre das Leid der Eltern nicht schon groß ...

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