Chronik

Starkregenwarnung in Salzburg: Die Pegel steigen

Die Regenfront bleibt Salzburg noch eine Zeit lang erhalten.

Starkregenwarnung in Salzburg: Die Pegel steigen SN/robert ratzer
Die Gummistiefel brauchen derzeit viele Salzburger. (Archivbild)

Die Metereologen des Wetterdienstes ZAMG rechneten am Dienstag mit bis zu 70 Liter pro Quadratmeter in den südlichen Landesteilen. "Es wird innergebirg bis Mittwochmittag länger anhaltend und ergiebig regnen", sagte ZAMG-Meteorologe Josef Haslhofer. Eine derartige Regenmenge könne bei Gewittern aber auch in kürzerer Zeit zusammenkommen. "Über 24 Stunden verteilt ist das Risiko also nicht mehr ganz so groß. Aber nachdem wir derzeit schon sehr feuchte Böden haben, kann diese Menge schon Auswirkungen haben. Es kann zu Muren kommen, weil das Wasser nicht so schnell abrinnt. Man kann auch nicht ausschließen, dass es lokal zu Überflutungen kommt."

Im Norden Salzburgs werden bis Mittwochmittag 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter erwartet. Die Regenfront bleibt jedenfalls noch eine Zeit lang über uns. Laut ZAMG-Prognosen bleibt es noch bis Freitag wechselhaft.

Pegel der Flüsse steigen

Die Pegelstände der großen Flüsse steigen dadurch, allerdings nicht dramatisch, erklärt Barbara Staudinger, Hydrologin des Langes: "Dieses Jahr haben wir generell einen feuchten Sommer. Die Böden sind gesättigt. Deshalb führt Starkregen schnell zum Ansteigen der Pegelstände." In der Stadt Salzburg und im Bereich Pongau werde bis Mittwoch aller Wahrscheinlichkeit nach die Warngrenze erreicht, im Lungau die Meldegrenze. Überschwemmungen der großen Gewässer seien nicht zu erwarten, im Bereich der kleinen Flüsse aber möglich. "Starker Regen wirkt sich in kleineren Gräben natürlich stärker aus", sagt Staudinger. Kleinere Bäche könnten übergehen.

Quelle: SN

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