Statistik

Salzburg: Höchstwert an Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie

2514 Neuinfektionen von Dienstag auf Mittwoch bedeuten den höchsten Wert seit Beginn der Pandemie im Bundesland Salzburg. Die Zahl der Covidpatienten in den Krankenhäusern ist hingegen stabil geblieben.

Symbolbild. SN/christian Sprenger
Symbolbild.

Die Infektionszahlen führen zu einem Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz im Bundesland auf 1676,3. Auch im Salzburger Zentralraum, in dem die Inzidenzen noch deutlich geringer sind als in den anderen Bezirken, beginnen die Werte jetzt stärker zu steigen.

Das entspricht jenen Erwartungen/Befürchtungen, die mit dem Auftreten der Omikron-Variante verknüpft waren.

Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik, hat die Sieben-Tage-Inzidenzen der Bezirke im Überblick: "Derzeit ist nach wie vor der Pongau am stärksten betroffen, dort beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz aktuell 3692. Die Marke von 2000 wurde in zwei weiteren Bezirken bereits überschritten, im Lungau mit 2470 und im Tennengau mit 2128. Die geringste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet der Flachgau mit 958, die Zahlen steigen jedoch in allen Bezirken deutlich an."

Die Infektionszahlen gehen also durch die Decke. In den Krankenhäusern des Landes ist die Zahl der Covidpatienten hingegen weitgehend stabil geblieben. Seit einer Woche sind täglich jeweils rund 60 Menschen in Spitalsbehandlung. Die Zahl der Intensivpatienten liegt seit Weihnachten unter 20. Am Mittwoch waren es 15. Die jüngsten Höchstwerte in diesem Zusammenhang gab es im November mit bis zu 50 Intensivpatienten.

Ob diese stabilen Spitalszahlen angesichts der starken Steigerungsraten bei den Infektionen halten werden, ist jedoch mehr als ungewiss.

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