Chronik

Stauflucht wegen Grenzkontrollen: Fahrverbote in Wals und Grödig treten früher in Kraft

Das Land schärft die Verordnung nach. Sobald der Stau bis zur Haberlanderbrücke reicht, wird das Fahrverbot über Gemeindestraßen aktiviert. Im Vergleich zur vorangegangenen Regelung bedeutet das, dass zwei Kilometer weniger Stau ausreichen.

Der Reiseverkehr auf der Autobahn und die Grenzkontrollen sorgen jedes Wochenende für einen Megastau vor dem Walserberg. Viele Urlauber weichen daher über Gemeindestraßen in Wals und Grödig aus, um nach Deutschland zu kommen. Seit elf Monaten können diese Gemeinden Fahrverbote aktivieren. Nun wird noch einmal nachgeschärft. Nach einer Besprechung Dienstagnachmittag mit Verkehrslandesrat Stefan Schnöll, den Bürgermeistern, Behörden und Polizei tritt das Fahrverbot nun früher in Kraft - nämlich zwei Kilometer früher. Wenn der Stau bis zur Haberlander-Brücke zurückreicht, wird die Verordnung aktiviert. "Unser Ziel ist, die Gemeinden vom Ausweichverkehr zu entlasten", sagt der Verkehrslandesrat.

Da etliche Wohnmobile über Glanegg Richtung Großgmain ausweichen, hängen bleiben und ebenfalls Stau verursachen, wird hier ein Fahrverbot geprüft.

Quelle: SN

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