Chronik

Stillecke 2.0: Wenn das Baby Fragen aufwirft

Stillen ist für alle Beteiligten wunderschön, wenn es klappt - und kann die Hölle sein, wenn nicht. Zwei Frauen stehen jungen Eltern mit Rat zur Seite.

Irene Frey (l.) und Julia Huber-Glantschnig möchten sicherstellen, dass jede Mutter kompetente Unterstützung bekommt.  SN/sw/vips
Irene Frey (l.) und Julia Huber-Glantschnig möchten sicherstellen, dass jede Mutter kompetente Unterstützung bekommt. 

Aller Anfang ist schwer. Das gilt insbesondere fürs Stillen. Was so harmonisch aussieht, wenn es sich eingespielt hat, stellt frischgebackene Mütter mitunter vor große Herausforderungen. Unsicherheit und Zweifel begleiten viele in dieser ersten Phase. "Sie da möglichst gut drüber zu begleiten und eine gute Stillbeziehung herzustellen, ist unser Anliegen", sagt Versicherungsmaklerin Irene Frey. Sie wohnt in Salzburg-Süd und hat selbst zwei Kinder. Die, beziehungsweise die schlaflosen Nächte mit ihnen, haben in Frey den Entschluss reifen lassen, sich zur Stillberaterin ausbilden zu lassen. Heute betreut sie gemeinsam mit Julia Huber-Glantschnig - sie ist ebenfalls Stillberaterin, Mutter und wohnhaft in Hof - von Salzburg aus "Die Stillecke 2.0", mit 35.000 Mitgliedern die größte Online-Stillgruppe Europas. Die Stadt Nachrichten lernten das Duo Anfang Oktober bei der Weltstillwoche 2018 kennen. Ihre Gruppe, die seit einem Jahr sogar als Verein firmiert, hatte zu einem Stilleckenfrühstück ins Ikea-Restaurant geladen. Rund 40 Mamas mit Babys waren der Einladung gefolgt. "Eines der wenigen Treffen in echt - denn öfter treffen wir uns im Internet", scherzt Huber-Glantschnig.

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