Chronik

Strafanzeige gegen Salzburger Ermittler landet nun in St. Pölten

Staatsanwaltschaft in Niederösterreich prüft Vorwürfe gegen einen Salzburger Drogenfahnder.

Symbolbild. SN/sn
Symbolbild.

Die Vorwürfe sind bekannt: Der Salzburger Anwalt Kurt Jelinek erstattete bereits im Oktober 2016 bei der Oberstaatsanwaltschaft (OStA) Linz Strafanzeige wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs gegen einen leitenden Drogenfahnder des Landeskriminalamts Salzburg. Jelinek wirft dem langjährigen, hochdekorierten Polizisten vor, bei mehreren Drogenscheingeschäften einen schwer vorbestraften V-Mann (Vertrauensperson /VP), der als Lockvogel agiert habe und dessen Führungspolizist der Salzburger Ermittler war, "bewusst verheimlicht" zu haben. Dadurch, so mutmaßt der Anwalt, sollte bei den Scheindeals ein Bekanntwerden einer "möglicherweise vorliegenden unzulässigen Tatprovokation" der vermeintlichen Lieferanten durch den besagten V-Mann (ein Albaner) sowie durch einen weiteren V-Mann (ein Serbe) verhindert werden.

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 20.09.2018 um 07:12 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/strafanzeige-gegen-salzburger-ermittler-landet-nun-in-st-poelten-386998