Chronik

Strenge Prüfung: Berufsfeuerwehr testete 24 Bewerber

Sieben neue Feuerwehrleute sollen ab März in der Stadt Salzburg tätig sein. Die praktische Prüfung war am Samstag.

Am Samstag hielt die Salzburger Berufsfeuerwehr praktische Aufnahmetests ab. Drei Wochen zuvor hatten sich 36 Anwärter dem Theorieteil gestellt, 24 schafften es zum praktischen Teil. Sie mussten unter anderem die freistehende 30-Meter Leiter erklimmen, einen 3000-Meter Lauf-absolvieren und einen Stufen-Test mit Atemluftflaschen bestehen. Sieben der Bewerber werden dann ab März zu Feuerwehrmännern ausgebildet.

Feuerwehr wegen neuer Arbeitszeitgesetze aufgestockt

Auch im nächsten Jahr werden wieder mehrere Bewerber gesucht. Denn die Salzburger Berufsfeuerwehr wird um zwölf zusätzliche Kräfte auf 133 Mitarbeiter aufgestockt. Dies war notwendig geworden, weil neue Arbeitszeitgesetze der EU schlagend werden. Die Salzburger Feuerwehrleute machen zwar nach wie vor 60-Stunden-Wochen, da sie im 24-stündigen Wechseldienst im Einsatz sind. Da sie aber mehr Ruhetage bekommen, werden nun zwölfDa gleichzeitig auch mehrere Feuerwehrleute in Pension gehen, sucht man jedes Jahr fünf bis sieben Kräfte.

Branddirektor mit Aufnahmeverfahren zufrieden

Insgesamt seien die Aufnahmeverfahren sehr gut verlaufen, sagt Branddirektor Reinhold Ortler. "Wir hatten auch heuer wieder ausgezeichnete Bewerber." Man habe aber wieder gesehen, dass die Anforderungen an die Feuerwehrleute hoch seien. "Beim praktischen Test hat es den einen oder andern kalt erwischt." Es habe ihn aber gefreut, dass sich Bewerber, die im Vorjahr gescheitert waren, noch einmal gekommen seien. "Da hat man gesehen, dass sich welche gesteigert haben." Mit zehn der Bewerber führte Orlter dann am Samstagabend noch persönliche Aufnahmegespräche. Von ihnen werden sieben Personen im März anfangen.

Quelle: SN

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