Chronik

Suche nach neuen Beweisstücken in Bad Reichenhall

Am Montag wurden im Umkreis des Tatortes neue Beweisstücke gefunden. Am Mittwoch suchte ein Polizeiaufgebot ohne Erfolg nach weiteren Gegenständen.

Ist der 21-jährige Verdächtige, der in Untersuchungshaft sitzt, auch wirklich der Täter? Zwei Wochen nach dem Raubmord von Bad Reichenhall ist diese Frage noch nicht mit Sicherheit geklärt. Die Polizei sucht deshalb weiterhin nach Beweisen. Am Mittwoch waren dazu mehr als 50 Polizisten am Waldrand von Bad Reichenhall im Einsatz. Der aktuelle Einsatzort und der Ort, an dem die 17-Jährige attackiert wurde, liegen rund 100 Meter voneinander entfernt. Warum nun gerade dort intensiv gesucht wird? "Die Kollegen von der Spurensicherung haben hier am Montagabend Gegenstände gefunden, die aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Tat in Zusammenhang stehen", erklärt Polizeisprecher Franz Sommerauer. Auch ein Spürhund suchte das Gebiet am Mittwoch vor den Polizisten ab. Weitere Beweisstücke wurden allerdings nicht gefunden.

Nähere Informationen über die Gegenstände, die am Montag sichergestellt wurden, werden aus kriminaltaktischen Gründen nicht preisgegeben. Möglicherweise handelt es sich bei den Beweisstücken um die Geldtasche des männlichen Opfers, die Geldtasche des Mädchens oder die Handtasche des Mädchens.

Raubmord am 14. Juli Bei der Bluttat in der Nacht auf den 14. Juli wurde in Bad Reichenhall ein 73-jähriger Mann getötet und eine 17-jährige Frau schwer verletzt. Der Mann wurde gegen 3.00 Uhr leblos in der Poststraße aufgefunden, 15 Minuten später wurde das Mädchen nur wenige hundert Meter weiter in der Berchtesgadener Straße brutal überfallen und mit Messerstichen verletzt. Sie musste auf die Intensivstation des Landeskrankenhauses Salzburg gebracht werden.



Quelle: SN

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