Chronik

Synchronschwimmerinnen freuen sich über viele Medaillen

Die Trainingsbedingungen sind schwierig, aber die Erfolge der Abtenauer Synchronschwimmerinnen können sich auch heuer wieder sehen lassen.

Ist das Synchronschwimmen in sehr vielen Ländern eine Randsportart, ist es in Österreich mehr Rand als Sportart: Ganze fünf Vereine gibt es hierzulande, die diesen hochkomplexen Sport praktizieren. Einer davon ist die Sportunion Abtenau, die noch dazu der einzige "Verein am Land" ist (die anderen sind in Wien, Mödling, Linz und Hall in Tirol angesiedelt).

Ins Lammertal gebracht hat den exotischen Sport Christel Putz, Büroleiterin beim Abtenauer Tourismusverband und gebürtige Holländerin. "Ich bin in Holland selbst geschwommen, bei uns war eigentlich die ganze Familie im Synchronschwimmen aktiv", sagt Putz, die seit 34 Jahren in Abtenau lebt. "Es braucht Körperspannung, Beweglichkeit, Musikgefühl, Kondition, Kraft und Schwimmtechnik, das macht den Sport so komplex." 1997 gründete sie die Sektion Synchronschwimmen mit vier Mädchen (zwei davon Putz' Töchter Carina und Anja), heute sind 17 Mädchen im Alter zwischen fünf und 15 Jahren aktiv. "Es sind im Lauf der Jahre immer mehr geworden, meist haben wir zwischen 15 und 20 Mädchen."

Gute Medaillenbilanz in der abgelaufenen Saison

Und die fuhren heuer eine ordentliche Medaillenbilanz ein: Je drei Mal Gold, Silber und Bronze holte die SU Abtenau bei den österreichischen Kindermeisterschaften Anfang Juli, bei den österreichischen Schülermeisterschaften Anfang Juni gab es eine Silbermedaille für das U-15-Team. Die Saison beschlossen die Schwimmerinnen dann mit den fünf Trainerinnen und den Eltern mit einem gemeinsamen Sommerfest in St. Martin: "Das ist etwas, worum uns die anderen Vereine beneiden, bei uns gibt es sehr viel Teamgeist, die Mädchen schauen aufeinander, das findest du so woanders selten."

Damit machen sie zum Teil auch ihre schwierigen Trainingsbedingungen wett: Trainiert wird überwiegend im Aqua Salza in Golling, die nötige Wassertiefe hat aber eigentlich nur das Becken im Landessportzentrum in Hallein-Rif. Auf Profiniveau über den Schülerbereich hinaus gearbeitet wird nur in Wien und Mödling. "Wir hatten auch schon Mädchen, die gut genug waren für den Kader, aber die hätten dafür dann schon früh regelmäßig im Leistungszentrum Maria-Enzersdorf trainieren müssen und später dorthin übersiedeln müssen."

Wer neugierig geworden ist: Im Herbst gibt es wieder Schnupperkurse, zudem finden am 10. November die österreichischen Hallenmeisterschaften im Landessportzentrum Rif statt.

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