Chronik

Tauernautobahn: Anzeigenflut nach Windschattenduellen unter Lenkern

Eine Anzeigenflut bei der Bezirkshauptmannschaft Hallein wird es nach Verkehrskontrollen geben. Viele Lenker waren auf der Tauernautobahn zu knapp hintereinander unterwegs.

Abstandsmessgerät im Einsatz SN/robert ratzer
Abstandsmessgerät im Einsatz

Bei Hallein und Oberalm hatte die Verkehrspolizei am Freitag ihre Abstands- bzw. Geschwindigkeitsmessgeräte aufgestellt. Am Samstag legte die Exekutive ihre Bilanz vor: Insgesamt wurden 143 Anzeigen erstattet, sowie neun Organstrafverfügungen und vier Sicherheitsleistungen eingehoben.

Ein paar drastische Beispiele aus der Bilanz: Bei der Kontrolle hielten vier Fahrzeuglenker lediglich einen Abstand zwischen 0,2 und 0,39 Sekunden ein. Der geringste gemessene Abstand bei den Pkw-Lenkern beträgt 0,29 Sekunden. Das entspricht bei einer gemessenen Geschwindigkeit von 94 km/h einem Abstand von nur acht Metern. Bei dieser Geschwindigkeit wäre ein Sicherheitsabstand von 26 Metern einzuhalten.
Auch bei den Schwerfahrzeugen gab es entsprechende Windschattenduelle. Bei den Lkw-Lenkern betrug der geringste gemessene Abstand 16,5 Meter. Das Gesetz schreibt einen Mindestabstand von 50 Metern bei Fahrzeugen dieser Kategorie auf Freilandstraßen und Autobahnen vor.
Und Raser gab es übrigens auch. Die höchste Geschwindigkeit betrug 180 km/h bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Quelle: SN

Aufgerufen am 27.09.2020 um 02:30 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/tauernautobahn-anzeigenflut-nach-windschattenduellen-unter-lenkern-61037434

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