Chronik

Tierretter erlösten in Neumarkt verwahrloste Hündin

Ein schreckliches Bild bot sich den Tierrettern der Pfotenhilfe in einer Wohnung in Neumarkt. Für die Hündin kam die Hilfe zu spät. Sie starb an einem unbehandelten Lebertumor.

Die Hündin wurde zwei Wochen lang sich selbst überlassen und lag beim Eintreffen der Tierretter in ihren eigenen Exkrementen.  SN/pfotenhilfe
Die Hündin wurde zwei Wochen lang sich selbst überlassen und lag beim Eintreffen der Tierretter in ihren eigenen Exkrementen.

Kürzlich wurden Tierretter der Pfotenhilfe von der Polizei zu einer Wohnung in Neumarkt gerufen. Dort fanden sie eine völlig verwahrloste Mischlingshündin. Das Tier lag in den eigenen Fäkalien und war extrem abgemagert. Nach Angaben der Nachbarn war das Tier bis zu 14 Tage unversorgt im Stich gelassen worden.
Die Hündin wurde sofort in die Tierklinik gebracht. Es wurde ein Lebertumor diagnostiziert. Die Bauchdecke war bereits mit Blut gefüllt. Die Hündin wurde deshalb nicht mehr aus der Narkose zurückgeholt.

Es sei unbegreiflich, was manche Menschen ihren Tieren antun, sagt Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. "Es ist mir unbegreiflich, wie Menschen so verrohen können, dass sie Tiere langsam und qualvoll in ihren eigenen Exkrementen verdursten und verhungern lassen."

Die Tierschutzorganisation Pfotenhilfe zeigt die Halterin nun wegen Tierquälerei an, für den ein Strafrahmen von zwei Jahren Freiheitsstrafe vorgesehen ist.

Quelle: SN

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