Chronik

Tipps für den "perfekten" Christbaum

Fast Dreiviertel aller Salzburger Haushalte haben einen Weihnachtsbaum über die Feiertage stehen. Woran man einen guten Baum erkennt.

 SN/robert ratzer

Damit man Freude mit seinem Christbaum hat, gibt es ein paar einfache Tipps und Tricks, verrät Landesforstdirektor Michael Mitter. "Die Frische erkennt man beispielsweise daran, dass die Nadeln nicht brechen oder abfallen, wenn man über den Ast streicht. Die Rinde ist noch grünlich und nicht braun verfärbt."

Die Farbe und Konsistenz der Nadeln ist von Baumart zu Baumart unterschiedlich. So ist es wichtig, dass eine heimische Weißtanne ein sattes dunkles Grün aufweist, während eine Fichte eher kurze und hellere Nadeln hat. Auch Sitkafichte (grüngraue Nadeln) oder Balsamtanne (hellgrüne Nadeln) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Beim Transport hüllt man den Baum am besten mit einer Folie ein, um die Verdunstung zu verringern. Anschließend soll er zu Hause kühl und windgeschützt gelagert werden. Damit der Baum im Wohnzimmer die ganze Pracht entfalten kann, sollte er mindestens einen Tag vorher aus dem Netz genommen werden, so nimmt er seine ursprüngliche Form wieder an.

Einen weiteren Tipp gibt Landesrat Josef Schwaiger: zu einem heimischen Baum greifen. "Denn das ist ein Garant für Frische, kurze Transportwege und somit für einen kleinen ökologischen Fußabdruck." Rund 35 Prozent der Christbäume in den Salzburger Haushalten stammen aus heimischer Produktion. Der Rest kommt von großen Plantagen aus Oberösterreich, der Steiermark aber auch aus Norddeutschland und Dänemark.

Quelle: SN

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