Chronik

Tod und Teufel kehren beim Erzbischof ein

Zwei Schauspieler aus dem "Jedermann" sprachen mit dem Erzbischof über Leidenschaft, das Leben und die Sünde.

Auf Bierbänken versammelten sich am Donnerstag im Bischofsgarten der Erzdiözese Salzburg Hunderte Interessierte. Sie lauschten einem Gespräch der besonderen Art: Peter Lohmeyer, der Tod im "Jedermann", Christoph Franken, der Teufel, und der Erzbischof sprachen über Leidenschaft.

Lohmeyer ist der jüngste Sohn eines evangelischen Pfarrers, Religion spielt in seinem Leben dennoch keine Rolle. Vor einem Jahr speiste er aber mit Franken und Erzbischof Franz Lackner zu Abend. Der Erzbischof ist begeistert vom "Jedermann". "Es ist ein Klassiker, mit zeitloser Botschaft." Es entwickelte sich eine spannende Diskussion: "Ach, mit dem Erzbischof rede ich gerne über alles, und wenn es sein muss, sogar über den Tod", sagt Lohmeyer. Aus diesem Abend entstand die Idee, im Rahmen der Hochschulwochen das Gespräch öffentlich zu führen.

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