Chronik

Todesschuss vor Salzburger Lokal: Zwei Albaner vor den Geschworenen

Im Fall der Aufsehen erregenden Bluttat von Salzburg-Lehen, bei der am 4. Juni 2019 ein 46-jähriger Bosnier durch einen Pistolenschuss direkt vor einem Lokal getötet und sein damals 24-jähriger Sohn durch einen weiteren Schuss schwer verletzt wurde, beginnt am Dienstag der Mordprozess gegen die zwei mutmaßlichen Täter.

Im Eingangsbereich eines Lokales in Salzburg-Lehen war ein Mann im Juni 2019 durch Pistolenschüsse getötet und ein weiterer schwer verletzt worden.  SN/fmt pictures
Im Eingangsbereich eines Lokales in Salzburg-Lehen war ein Mann im Juni 2019 durch Pistolenschüsse getötet und ein weiterer schwer verletzt worden.

Hauptangeklagt ist ein 32-jähriger Albaner: Laut Staatsanwaltschaft hat er damals nach einem Streit mit den späteren Opfern dem 46-Jährigen in Tötungsabsicht mit einer Pistole der Marke Glock 17 in die Brust geschossen. Der Mann starb noch am Tatort. Bereits Sekunden zuvor hatte der Schütze (Verteidiger: Mirsad Musliu und Nikolaus Rast/Wien) laut Anklage ebenfalls in Mordabsicht auf den Sohn des Getöteten gefeuert; der 24-Jährige überlebte den Oberschenkeldurchschuss.

Mitangeklagt wegen Beitragstäterschaft ist ein weiterer, 35-jähriger Albaner (Verteidiger: Kurt Jelinek, Christoph Mandl). Er soll die Tatwaffe mitgeführt und dem Schützen "zur Verfügung gestellt" haben. Der auf drei Tage anberaumte Geschworenenprozess wird von Richterin Bettina Maxones-Kurkowski geleitet.

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