Chronik

Totenbeschau: Magistrat der Stadt Salzburg sucht nach einer Lösung

Die Volksanwaltschaft hat kürzlich auf einen Fall öffentlich aufmerksam gemacht. Nun berichtet ein weiterer Stadt-Salzburger, dass seine tote Schwägerin über Nacht auf der Couch verbleiben musste, weil am Abend kein Amtsarzt mehr zu erreichen war. Nun reagiert der Magistratsdirektor.

Ein Vorschlag lautet, dass die Behörde Notärzte fallweise zu Amtsärzten bestellt, damit diese spätabends eine Totenbeschau vor Ort durchführen und die Leiche freigeben können.  SN/robert ratzer
Ein Vorschlag lautet, dass die Behörde Notärzte fallweise zu Amtsärzten bestellt, damit diese spätabends eine Totenbeschau vor Ort durchführen und die Leiche freigeben können.

Die Volksanwaltschaft hat kürzlich einen Fall aus der Stadt Salzburg öffentlich gemacht: Eine Wienerin starb im Juni 2021 bei einem Besuch bei ihrer Bekannten plötzlich. Weil nach 20 Uhr kein Amtsarzt der Stadt mehr im Dienst war, musste die Verstorbene bis zur Totenbeschau am nächsten Morgen auf der Couch platziert werden - in Anwesenheit zweier Kinder.

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