Chronik

Touristin überlebte in Berchtesgaden Absturz über Hunderte Meter

Chinesin holte nach Unglück selbst Hilfe - sie wurde ins Salzburger Unfallkrankenhaus gebracht.

Auf dem Bild sieht man (rechts in der Mitte) die Stirnlampen der Retter beim Nacht-Einsatz im steilen Graben am Königssee-Westufer. Im Hintergrund sieht man den Großen Hundstod, den Kleinen Watzmann und die Watzmann-Südspitze. SN/leitner brk bgl
Auf dem Bild sieht man (rechts in der Mitte) die Stirnlampen der Retter beim Nacht-Einsatz im steilen Graben am Königssee-Westufer. Im Hintergrund sieht man den Großen Hundstod, den Kleinen Watzmann und die Watzmann-Südspitze.

Berchtesgaden/Salzburg APA

Eine Touristin ist am nahe der Grenze zu Österreich gelegenen Königssee in Bayern im Bereich der Echowand mehrere Hundert Meter in einen Graben gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Die Bergwacht Berchtesgaden konnte die Chinesin nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes vom Sonntag mithilfe zweier Hubschrauber retten. Die Frau wurde ins Salzburger Unfallkrankenhaus gebracht.

Die Frau hatte am Samstagabend selbst einen Notruf abgesetzt, konnte aber nicht genau sagen, wo sie losgegangen war, wo sie hinwollte und wo sich befand. Während der aufwendigen Suche entdeckte eine Gruppe der Bergwacht eine Fußspur im Schnee, die im weglosen Hang an einer steilen Rinne endete. Das Team um einen Notarzt seilte sich zu der Frau ab.

Die Chinesin hatte inzwischen per Telefon Kontakt zu den Rettungskräften gehalten, so dass die Besatzung des Hubschraubers "Edelweiß 6" sie auch aus der Luft orten konnte. Aufziehender Nebel erschwerte allerdings die Bergungsmaßnahmen.

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