Chronik

Transporter mit schweren Mängeln auf Tauernautobahn entdeckt

Bei einer Kontrolle der Autobahnpolizeiinspektion Anif gemeinsam mit Technikern der Kfz-Prüfstelle der Salzburger Landesregierung ist am Donnerstag in Kuchl ein Kleintransporter mit gravierenden Mängeln entdeckt und aus dem Verkehr gezogen worden.

Insgesamt elf Beanstandungen am Fahrzeug gab es seitens der Experten. Bei neun Defekten bestand sogar Gefahr in Verzug, berichtete die Polizei.

Der rumänische Lkw hatte einen Geländewagen auf der Ladefläche und war aus dem Verkehr gewunken worden, da das Gespann einen desolaten Eindruck auf die Beamten machte. Die Experten der Prüfstelle stellten fest, dass unter anderem die Windschutzscheibe auf der kompletten Länge mehrmals gebrochen und die elektrische Verkabelung im Motorraum stark beschädigt waren, die Federung des rechten hinteren Rades Defekte aufwies und der Rahmen stark durchrostete. Die Spanngurte zur Sicherung der Ladung waren teilweise bis zur Hälfte eingerissen.

Dem Lenker wurde die Weiterfahrt untersagt und die Kennzeichentafeln abgenommen. Er musste eine vorläufige Sicherheitsleistung bezahlen.

Die Kontrolle von Lastwägen Freitagvormittag auf der Lamprechtshausener Straße (B 156) brachte ebenfalls für die Polizei Überraschendes zutage. Einige Lkw wiesen ebenso technische Mängel auf, die angezeigt wurden. Zwei Fahrern untersagte man die Weiterfahrt: Ein 42-jähriger Österreicher war ohne optischer Brille unterwegs, obwohl diese laut Führerschein verpflichtend wäre. Ein 56-jähriger Slowene hatte sich ohne Lenkberechtigung an das Steuer gesetzt.

Quelle: SN

Aufgerufen am 29.11.2020 um 06:23 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/transporter-mit-schweren-maengeln-auf-tauernautobahn-entdeckt-89129758

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