Chronik

Trotz Waffenverbots: Flachgauer schoss mit CO2-Waffe auf Nachbarhaus und auf ein Auto

Der 58-Jährige muss sich im Dezember in Salzburg vor Gericht verantworten.

Symbolbild.  SN/apa
Symbolbild.

Die Staatsanwaltschaft brachte nun beim Landesgericht Strafantrag gegen einen Flachgauer wegen schwerer Sachbeschädigung und Verstoßes gegen ein bereits über ihn verhängtes Waffenverbot ein. Der 58-Jährige soll im November 2019 mit einer CO2-Waffe auf ein Nachbarhaus und auf einen geparkten Pkw geschossen haben.

Die Stahlkugeln hätten die Scheibe eines Fensters und den Fensterrahmen des Nachbarhauses beschädigt, so Marcus Neher, Sprecher der Staatsanwaltschaft, am Dienstag. Weiters sei ein vor einem anderen Nachbarhaus abgestellter Audi von Stahl- und Farbkugeln aus dem Luftdruckgewehr beschädigt worden. Die Schadenshöhe belaufe sich auf 5700 Euro. Eine nachweisbare Gefährdung von Personen habe es nicht gegeben. Da aber gegen den Mann im Sommer 2019 ein Waffenverbot ausgesprochen worden war, steht er auch wegen unerlaubten Besitzes einer Waffe vor Gericht. Prozesstermin: 9. Dezember.

Quelle: SN

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