Chronik

Überfall auf Schmuckgeschäft in Salzburg: Geldnot war Motiv

Zwei Marokkaner haben gestanden, das Geschäft mit Messern überfallen zu haben. Die Polizei prüft weiterhin, ob es Zusammenhänge zu zwei Einbrüchen gibt.

Der Überfall konnte nach wenigen Minuten geklärt werden. SN/Robert Ratzer
Der Überfall konnte nach wenigen Minuten geklärt werden.

Nach einem Überfall auf ein Schmuckgeschäft in der Nähe des Salzburger Hauptbahnhofes haben die zwei Verdächtigen mittlerweile gestanden. Laut Polizei gaben die beiden Marokkaner (29, 50) an, das Geschäft aus Geldnot ausgeraubt zu haben. Derzeit ist noch nicht klar, ob die Männer auch für zwei Einbrüche verantwortlich sind, die sich in der Nacht auf Dienstag und in der Nacht auf Donnerstag in Salzburg ereignet haben. Das sei derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen, heißt es von Seiten der Polizei.

Überfall nach sechs Minuten geklärt

Die Männer hatten um 12.20 Uhr eine Angestellte des Lokals mit einem messerähnlichen, spitzen Gegenstand bedroht. Die Frau und eine weitere Angestellte sperrten sich in einem Nebenraum ein. Als die Polizei eintraf, waren die Räuber noch im Geschäft.

Der Fluchtversuch der Täter wurde von zwei Beamten der Polizeiinspektion Bahnhof und zwei Polizisten der Diensthundestreife vereitelt. "Sechs Minuten nach Alarmauslösung klickten die Handschellen", schilderte Polizeisprecher Michael Rausch. Den beiden Frauen, die von den Tätern bedroht und in den Nebenraum gedrängt worden waren, gelang es noch, Alarm auszulösen. Bei einer sofortigen Gegenüberstellung identifizierte eine Angestellte die beiden Verdächtigen als die Täter. Eine Tasche mit der Beute und die Tatwaffe wurden sichergestellt. Die Verdächtigen werden nun einvernommen, die Ermittlungen führt das Landeskriminalamt. Der Wert der erbeuteten Preziosen war vorerst nicht bekannt.

Quelle: SN

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