Chronik

Überraschendes Geburtstagsständchen für Europa

Anlässlich des Europatages am 9. Mai interpretierten mehr als 300 Schülerinnen und Schüler ihre Version der EU-Hymne in einem Flashmob in Salzburg.

Die Zugreisenden in der Bahnhofshalle staunten am Montagmorgen nicht schlecht: Pünktlich um 11 Uhr kamen mehr als 300 Schülerinnen und Schüler zusammen, um zu singen und zu musizieren. Aber warum nur?

Der 9. Mai ist der traditionelle Europatag, an dem der Geburtsstunde der Europäischen Union gedacht wird. Initiiert wurde der Feiertag 1985 beim Mailänder Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs. Dabei wurde beschlossen, diesen Tag zur Erinnerung an das damalige Ereignis europaweit feierlich zu begehen. Für viele Bedienstete europäischer Einrichtungen ist der Europatag arbeitsfrei.

In Salzburg fand am 9. Mai ein Flashmob statt: Mehr als 300 Schülerinnen und Schüler vom Musischen Gymnasium Salzburg, den BORGs Oberndorf, Nonntal und Gastein und dem Bundesgymnasium St. Johann im Pongau interpretierten dabei ihre Version der Europahymne. Die Idee dazu hatte Gritlind Kettl von der Stabsstelle EU-Bürgerservice und Europe-Direct.

Die Europahymne, von klassisch bis modern

Den Auftakt machten knapp 30 Streicherinnen und Streicher aus den 3. und 4. Klassen des Musischen Gymnasiums Salzburg unter der Leitung von Burgi Vötterl. Anschließend vertonten die Schülerinnen des RG Oberndorf und BORG Nonntal Europa in singender Weise - unter der Leitung von Claudia Trauner. Den Abschluss bildeten 110 Schülerinnen und Schüler aus dem Bundesgymnasium St. Johann im Pongau unter Sabine Kellner, die die Europahymne sangen. Einen rhythmischen und modernen Schlusspunkt setzten rund 100 Schülerinnen und Schüler vom BORG Gastein unter der Leitung von Klaus Sauli.

EU sorgt für Frieden und Demokratie

Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf erinnerte an die Errungenschaften der EU. "Wir haben nun seit Jahrzehnten in einer Phase des Friedens und auch der Kooperation gelebt und wollen dies auch weiterhin tun. Die aktuelle Debatte rund um die Flüchtlingsströme, die Grenzsicherung und auch die damit einhergehenden Kontrollen führen uns vor Augen, dass dies nicht selbstverständlich ist. Wir müssen uns auch bewusst sein, dass dies für viele Generationen keineswegs jemals selbstverständlich war und dass dieser Friede und unsere Demokratie angreifbar sind", sagte Pallauf.

Den Vorschlag für den Europatag machte übrigens 1950 der damalige Außenminister Frankreichs, Robert Schuman. In seiner Erklärung schlug er vor, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu schaffen - die EGKS.

Quelle: SN

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