Chronik

Überwachungskamera hielt gefährliches Manöver in St. Johann fest

Autofahrer kurvte um geschlossene Bahnschranken.

Über zwei Minuten zeigte die Ampel rot und die Halbschranken waren geschlossen. Das dauerte einem Autofahrer offenbar zu lange. Er ignorierte die Lebensgefahr und kurvte um die geschlossenen Schranken herum. Allerdings wusste er nicht, dass bei der Eisenbahnkreuzung eine Überwachungskamera installiert ist. Die Polizei hat nun die Fotos veröffentlicht.

Der Vorfall ereignete sich am 7. März in St. Johann, und noch dazu bei Dunkelheit um 20.30 Uhr. "In der Form kommt so etwas selten vor", sagt Friedrich Schmidhuber, Leiter der Landesverkehrsabteilung der Polizei. Bei Halbschranken sei das möglich, sie würden aber den Vorteil haben, dass man hinausfahren könne, wenn man versehentlich eingeschlossen werde. "Wir haben das Kennzeichen und zeigen den Lenker bei der Bezirkshauptmannschaft an." Die Mindeststrafe liegt bei 180 Euro Geldbuße.

Die jüngsten Zahlen stammen von 2017. In diesem Jahr gab es in Österreich auf Eisenbahnübergängen 62 Unfälle. Dabei wurden zehn Personen getötet. Züge haben laut ÖBB einen Bremsweg von einem Kilometer und mehr, je nach Gewicht und Geschwindigkeit. Lokführer haben keine Chance, eine Kollision zu verhindern.

Quelle: SN

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