Chronik

Unfalldrama in der Dunkelheit - Fußgänger bei Kollision mit Pkw getötet

Tödliche Verletzungen hat in den frühen Morgenstunden des Samstag ein 23-jähriger Einheimischer in St. Martin am Tennengebirge erlitten. Er war von einem Auto erfasst und in den Straßengraben gestoßen worden. Die Unfallumstände sind noch nicht völlig geklärt.

Laut Polizeibericht war am Samstag ein 47-jähriger Mann mit seinem Pkw von St. Martin/Tennengebirge kommend auf der B166 in Richtung Niedernfritz unterwegs. Zur selben Zeit befand sich dort auch ein 23-jähriger Mann - zu Fuß auf der linken Fahrbahnseite, ebenfalls in Richtung Niedernfritz gehend. Der junge Einheimische war davor im Ortszentrum in Lokalen unterwegs und hat sich dann allein auf der Pass Gschütt Straße auf den Nachhauseweg gemacht. Er wohnte etwas außerhalb des Ortes.

Im Polizeibericht heißt es: "Auf Höhe der Martinerstraße dürfte der 47-Jährige dabei im Vorbeifahren aus noch unbekannter Ursache den 23-Jährigen touchiert haben, wodurch dieser zu Sturz und folglich im Straßengraben zum Liegen kam. Der 47-Jährige vermutete laut eigenen Angaben, ein Tier gestreift zu haben und blieb ungefähr 40 Meter nach der Unfallstelle stehen um sich zu vergewissern was genau passiert war. In der Dunkelheit habe er jedoch nichts Genaueres feststellen können."

In der Zwischenzeit kamen zwei Einheimische im Alter von 39 und 25-Jahren, die mit ihrem Pkw auf dem Weg nach Bischofshofen waren, an der Unfallstelle vorbei. Die beiden sahen lediglich das Auto des 47-Jährigen am rechten Fahrstreifen stehen, jedoch nicht den im Straßengraben liegenden 23-Jährigen. Nichtsahnend setzten die beiden Männer ihre Fahrt nach Bischofshofen fort.

Da der Pkw des 47-Jährigen durch die Kollision im Bereich der Windschutzscheibe und der linken Front beschädigt war, fuhr der Lenker in seine Heimatgemeinde St. Martin zurück, um das Fahrzeug zu wechseln. Dann setzte er seine Fahrt in Richtung seiner Arbeitsstelle fort.

Mittlerweile kamen die beiden anderen Einheimischen mit ihrem Auto aus Bischofshofen wieder zurück nach St. Martin. Und erst jetzt im Tageslicht sahen sie auf ungefähr auf gleicher Höhe, wo zuvor der Pkw des 47-Jährigen gestanden war, den im Straßengraben liegenden 23-Jährigen.

Die beiden Männer verständigten die Einsatzkräfte und begannen mit Erster Hilfe. Doch trotz weiterer sofortiger Reanimationsversuche und notärztlicher Erstmaßnahmen durch das Rote Kreuz verstarb der 23-Jährige noch an der Unfallstelle. Durch die Angaben der beiden Einheimischen gelang es Polizisten, den 47-jährigen Fahrzeuglenker und dessen beschädigtes Fahrzeug auszuforschen. Der Alkotest beim 47-Jährigen verlief negativ.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg ordnete die Obduktion des Verstorbenen an. Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

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