Chronik

Verdacht auf riesigen Drogenhandel im Pongau: 60 Polizisten durchsuchten Wohnungen von 13 Beschuldigten

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen einen 13-köpfigen mutmaßlichen Drogenring, der zwischen Juni 2019 und Anfang Juni 2020 riesige Mengen an Suchtgift aus mehreren europäischen Ländern eingeführt und vorwiegend im Pongau verdealt haben soll. Die Salzburger Staatsanwaltschaft erließ Haftbefehle gegen die größtenteils im Raum St. Johann/Bischofshofen wohnenden Beschuldigten - zwölf Männer und eine Frau im Alter zwischen 18 und 39 Jahren.

 SN/APA (Gindl)/BARBARA GINDL

Die Mengen, die von der mutmaßlichen kriminellen Vereinigung zum gewinnbringenden Weiterverkauf in den Pongau geschmuggelt worden sein sollen, sind enorm. In unterschiedlicher Tatbeteiligung sollen etwa im Sommer 2019 rund 100 Kilogramm Cannabiskraut sowie 30 Kilogramm Amphetaminpulver (Speed) aus den Niederlanden eingeführt worden sein. Einer der fast durchwegs aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden Angeklagten soll weiters in mehreren Beschaffungsfahrten rund 1,8 Kilogramm Kokain und zwei Kilogramm Heroin aus Kroatien eingeschmuggelt haben. Zudem seien weitere große Mengen Kokain aus dem spanischen Malaga ...

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