Chronik

Verdächtiges Paket vor dem Landesgericht löste Großeinsatz aus

Am Donnerstagabend gab es am Salzburger Landesgericht Bombenalarm. Ein herrenloses Paket stellte sich letztlich als harmlos heraus.

Ein verdächtiges Paket löste am Donnerstag gegen 17 Uhr beim Salzburger Landesgericht einen Großeinsatz aus. Ein Mitarbeiter des Wachdienstes, der wie üblich dabei war, die Tore zu verschließen, hatte im Gebäude auf den Stufen beim Eingang am Kajetanerplatz ein herrenloses Paket (30 x 30 x 15 Zentimeter) entdeckt, das weder eine Aktenzahl noch einen anderen Hinweis auf den Absender aufwies. Der Mann meldete seine Entdeckung dem Gerichtspräsidenten Hans Rathgeb, der durch den Wachmann sofort die Einsatzkette in Gang setzen ließ. Polizei, Feuerwehr und Rettung waren im Einsatz. Der Kajetanerplatz und der Rudolfsplatz wurden großräumig gesperrt. Der Entminungsdienst der Polizei untersuchte das Paket, auch ein Sprengstoffspürhund war im Einsatz.
Das Paket stellte sich als ungefährlich heraus. Laut Rathgeb enthielt es einen zurückgesendeten dickeren Gerichtsakt. Der Zusteller hatte das Paket nicht wie üblich direkt in der Einlaufstelle abgegeben, sondern auf den Stufen abgelegt.

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