Chronik

Verirrt und ohne festes Schuhwerk: 29-jähriger Wanderer in Obertauern geborgen

Ein deutscher Urlauber hat die Route unterschätzt. Die Bergrettung musste schließlich ausrücken.

Die Bergrettung musste einen Wanderer in Obertauern mittels Hubschrauber bergen. (Symbolbild). SN/robert ratzer
Die Bergrettung musste einen Wanderer in Obertauern mittels Hubschrauber bergen. (Symbolbild).

Bereits am Dienstagmorgen unternahm ein 29-jähriger deutscher Urlauber allein bei besten Witterungsverhältnissen eine Wanderung in Obertauern. In leichter Sportbekleidung, jedoch ohne festes Schuhwerk traf er zur Mittagszeit auf einer bewirtschafteten Hütte auf 1900 Metern Seehöhe ein. Dort plante er mithilfe seiner mitgebrachten Landkarte seine weitere Tour. Am frühen Nachmittag setzte er den Marsch fort und unterschätzte laut eigenen Angaben die Route. Da er sich bei Einbruch der Dunkelheit noch in einer Seehöhe von etwa 2200 Metern befunden hatte, beschloss er, die Nacht mit einer dünnen Baumwolldecke unter freiem Himmel am Berg zu verbringen.
Bei Sonnenaufgang am 26. August 2020 setzte er die Wanderung fort und geriet in felsiges Gelände, wo er nicht mehr weiterkonnte. Mittels Handy setzte er den Notruf ab und wartete an einem Felsvorsprung auf das Eintreffen der Bergrettung. Nachdem durch die Rettungskräfte eine Sicherung erfolgte, wurde der unverletzte Wanderer vom Polizeihubschrauber mittels Tau geborgen.

Quelle: SN

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