Chronik

Verkehrsunfall überführte Raser auf der Tauernautobahn

Der 43-Jährige war im April teilweise mit mehr als 200 km/h unterwegs. Auf dem Auto waren gestohlen Kennzeichen montiert. Deshalb war es nicht möglich, den Lenker auszuforschen. Das Rätsel wurde jetzt gelöst - durch einen Unfall in Kärnten.

Die Polizei nimmt Raser ins Visier: Beim Autofahrer auf der Tauernautobahn, der teilweise mit mehr als 200 km/h unterwegs war, half das nichts. Er hatte auf seinem Pkw gestohlene Kennzeichen montiert.  SN/APA (Archiv/Gindl)/BARBARA GINDL
Die Polizei nimmt Raser ins Visier: Beim Autofahrer auf der Tauernautobahn, der teilweise mit mehr als 200 km/h unterwegs war, half das nichts. Er hatte auf seinem Pkw gestohlene Kennzeichen montiert.

Am 6. April um 2 Uhr raste ein Pkw mit teilweise mehr als 200 km/h über die Tauernautobahn beim Tauerntunnel in St. Michael. Die Polizei konnte das Auto damals nicht anhalten - wegen der massiven Geschwindigkeitsübertretung. Am Fahrzeug waren zudem gestohlene Kennzeichen montiert. Im September wurden die Beamten der Autobahninspektion St. Michael auf den Bericht über einem Verkehrsunfall in Kärnten aufmerksam, in den ein Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen verwickelt war. Ermittlungen ergaben, dass es sich beim Lenker - einem 43-jährigen Kärntner - um den Raser auf der Tauernautobahn gehandelt hat. Zu diesem Zeitpunkt besaß der Mann keine Lenkberechtigung. Er ist geständig und wird angezeigt.

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