Chronik

Verwaistes Fuchs-Baby fand ein neues Zuhause

Fritzi hatte einen schlechten Start ins Leben: Die Mutter tot, er halb verhungert. Nun wächst der kleine Fuchs neben Rehen und einer Ziege auf.

In der Küche von Josefine Jäger aus Kirchanschöring ist Dienstagnachmittag zwar nicht der Bär los. Doch auch Fuchswaise Fritzi und Ziegenmädchen Elli sorgen für allerhand Trubel. Josefine Jäger, die Frau des Hauses, beobachtet das bunte Treiben vollkommen gelassen. Sie ist einfach nur froh, dass es ihren beiden Schützlingen so gut geht.

Seit vier Wochen leben Fritzi (fünf Wochen) und Elli (vier Wochen) auf dem Hablgut der Familie. Vor allem die Geschichte von Fritzi ist tragisch. Jäger hätten ihn und seine sieben Geschwister Anfang April während der Jagd in einem Fuchsbau gefunden. Von der Mutter weit und breit keine Spur. "Wir vermuten, dass sie überfahren wurde", so Josefine Jäger.

Fritzi hat sich gut erholt

Die Waidmänner brachten die frisch geborenen Füchse zuerst zu einem Jäger nach Salzburg. Doch für sieben von ihnen kam jede Hilfe zu spät. Nur Fritzi lebte noch und landete bei Josefine Jäger, die in Laufen und Umgebung für ihre Tierliebe bekannt ist und auch dafür, jede noch so erbarmenswerte Kreatur aufzupäppeln.

Vier Wochen später hat sich Fritzi von seinem schlechten Start ins Leben sichtlich gut erholt. Er tobt in seinem kleinen Kobel herum, den Jäger mitten in der Küche für ihn eingerichtet hat.

Aufgerufen am 20.08.2018 um 04:21 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/verwaistes-fuchs-baby-fand-ein-neues-zuhause-1472767

Schlagzeilen