Chronik

Video: Das "schönste Dirndl im Dirndl" am Rupertikirtag

Auf dem Rupertikirtag ist die Tracht stark vertreten. Dort wurde am Dienstag auch das schönste Dirndl gekürt. Über den Unterschied zwischen Tracht und Kitsch wachte eine strenge Jury.

Der Ort hätte nicht besser gewählt werden können: Am Dienstag präsentierte der Verlag Anton Pustet das Buch "Alles Dirndl" von den Salzburgerinnen Susanne Trettenbrein und Daniela Müller auf dem Rupertikirtag im Herzen der Altstadt. Zusammen mit dem Radiosender Antenne Salzburg wurde dabei auch das schönste "Dirndl im Dirndl" gewählt. In der Jury saßen die Autorinnen, Inga Horny vom Altstadtmarketing, Bernhard Steiner vom Trachtenstadl Salzburg sowie Barbara Brunner vom Pustet-Verlag.

Im Vorfeld hatten zahlreiche Bewerberinnen Fotos von sich im Dirndl an Antenne Salzburg geschickt. Auf der Homepage des Senders wurde abgestimmt. Jene zehn jungen Damen mit den meisten Stimmen, stellten sich bei der Buchpräsentation zur Wahl.

Die 17-jährige Gymnasiastin Sarah Pernerstetter überzeugte dann die Jury mit ihrem Dirndl. "Es ist aus einem schönen Material und hat einen guten Farbmix", kommentierte Daniela Müller die Entscheidung. Pernerstetter gewann ein Fotoshooting und ein neues Dirndl vom Trachtenstadl. Besonders schön: Das Kleid der Siegerin hat eine Freundin selbst geschneidert. "Es ist maßgefertigt", sagte Pernerstetter. Sie sei ein Fan der Tracht und habe insgesamt vier Dirndln im Kleiderschrank.

"Erlaubt ist, was gefällt, aber vor allem das Material muss stimmen", ergänzt Müller. Auf Dirndln aus Kunstfasern reagiert sie allergisch. "Es sollte bei der Tracht auch um das Handwerk gehen." Jene die nur Tracht tragen, weil es gerade modern ist, "tragen das in ein paar Jahren nicht mehr". Auch aus dem Sortiment von Billiganbietern werde das Dirndl dann verschwunden sein, prophezeit Müller. "Aber wer Tracht aus Überzeugung trägt, wird das immer tun."

Quelle: (sn-ham, Prl).

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