Chronik

Erstes Brillenpinguin-Küken im Zoo Salzburg geschlüpft

Knapp ein Jahr nach dem Einzug von Brillenpinguinen in den Zoo Salzburg gibt es nun erstmals Nachwuchs.

"Unser erstes Brillenpinguin-Küken ist jetzt etwa drei Wochen alt und hat schon kräftig an Gewicht zugelegt. Man kann zu unserer großen Freude sagen, es wächst und gedeiht wirklich prächtig", informierte Geschäftsführerin Sabine Grebner am Dienstag. Einen Namen erhält das Küken erst dann, wenn feststeht, ob es ein Männchen oder Weibchen ist.

Die Elterntiere "Dorie" und "Samaki" reisten im vergangenen Jahr mit mehreren Artgenossen aus Amsterdam in die neue Anlage nach Salzburg. Mit der Brutpflege sind die beiden vertraut, sie haben auch schon im Artis Zoo für Nachwuchs gesorgt. Zunächst wog das Salzburger Küken kaum mehr als 100 Gramm. Dank der Fürsorge der Eltern, die es mit hervorgewürgtem Fischbrei füttern, hat der kleine Frackträger bereits an Gewicht und Größe zugelegt. In den kommenden Wochen wird das Küken aus der Bruthöhle ausziehen und dann für die Besucher des Tiergartens zu sehen sein.

„Dorie“ und „Samaki“ mit dem Küken. SN/zoo salzburg
„Dorie“ und „Samaki“ mit dem Küken.

Das Geschlecht kann erst einige Wochen nach der Geburt bestimmt werden. "Nachdem zuerst das Ei von den Pinguin-Eltern etwa 40 Tage ausgebrütet wurde, umsorgen sie das geschlüpfte Küken etwa 30 Tage besonders liebevoll", berichtete der Zoo in einer Aussendung. Richtig flügge werden Brillenpinguin-Küken erst mit etwa 85 Tagen.

Brillenpinguine gelten in ihrer südafrikanischen Heimat als stark gefährdet. "An den Küsten Südafrikas leben kaum mehr als 20.000 Brutpaare und die Tendenz ist abnehmend. Da ist jede Nachzucht ein unschätzbarer Erfolg", erklärte die Zoo-Geschäftsführerin.

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