Chronik

Felssturz im Bluntautal - offenbar niemand verletzt

Bei einem Felssturz in Golling ist am Montag laut Polizei niemand verletzt worden. Informationen der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr zufolge ging am späten Vormittag eine massive Geröll-Lawine vom "Kleinen Göll" bis ins Bluntautal ab. Meterhohe Felsbrocken stürzten auf den Bluntauweg und in den Bluntaubach.

Zunächst konnte nicht ausgeschlossen werden, dass in dem beliebten Wandergebiet Personen von der Geröll-Lawine getroffen worden waren. Deshalb suchten Feuerwehrleute und Wasserretter die Wanderwege und auch den Bach in dem betroffenen Gebiet ab. Nach rund zwei Stunden wurde der Einsatz abgebrochen, "da augenscheinlich niemand zu Schaden kam", informierte die Feuerwehr Golling in einer Aussendung.

"Es ist ein großer Block bis ins Tal über den Wanderweg drüber in den Bach gestürzt", schilderte Gerald Valentin vom Landesgeologischen Dienst. Valentin schätzt, dass sich das Material mehrere Hundert Meter über dem Tal in Bewegung gesetzt hat. Ob weiteres Gestein abzustürzen droht, soll ein Hubschrauberflug Dienstag früh zeigen. "Ein Stück vom Weg ist weg", schilderte Bürgermeister Peter Harlander. Die Gemeinde habe ihn daher bis auf Weiteres gesperrt.

Auf den Felssturz, der sich wahrscheinlich am Montagvormittag ereignet hat, dürften die Einsatzkräfte durch Zufall aufmerksam geworden sein - denn in der Umgebung war ein kleinerer Waldbrand ausgebrochen. Dieser war mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers gegen 14 Uhr gelöscht.

Quelle: APA

Aufgerufen am 15.07.2019 um 10:30 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/video-felssturz-im-bluntautal-offenbar-niemand-verletzt-72811630

Die Feuerwehrjugend zeigte viel Ehrgeiz

Die Feuerwehrjugend zeigte viel Ehrgeiz

Springen, laufen, löschen und dabei noch Spaß haben - das galt am Samstag für rund 1000 junge Feuerwehrmädchen und -burschen beim 40. Landesfeuerwehrjugend- Leistungsbewerb. Dabei mussten die einzelnen …

Top Events

Schlagzeilen