Chronik

Salzburg: Geisterfahrerin schaltete vor tödlicher Kollision die Autobeleuchtung aus

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall mit einem Geisterfahrer ist es am Samstag gegen vier Uhr früh bei der Ausfahrt Messezentrum in Salzburg gekommen.

Dort stießen ein VW Golf mit Rosenheimer Kennzeichen und der Toyota einer Salzburger Taxifahrerin frontal zusammen. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle aus, das Rote Kreuz beispielsweise war mit beiden in der Stadt Salzburg stationierten Notarztfahzeugen präsent.

Die Geisterfahrerin starb aber trotz der raschen Hilfe noch an der Unfallstelle. Das Rote Kreuz lieferte die Taxifahrerin mit Verletzungen in das Landeskrankenhaus ein.

Am späten Vormittag wurden dramatische Details zu dem Verkehrsunfall bekannt.

Laut Polizeibericht hatte die 51-jährige Deutsche aus dem Landkreis Rosenheim im Gemeindegebiet Golling auf der Tauernautobahn zwischen Ofenauer und Hiefler Tunnel auf der Richtungsfahrbahn Villach ihr Auto gewendet.

Dann fuhr sie rund 40 Kilometer als Geisterfahrerin in Richtung Westautobahn bis zum Bereich Kleßheim. Dort schaltete sie laut Aufzeichnungen des Straßenerhalters die Fahrzeugbeleuchtung aus und fuhr auf der dreispurigen Fahrbahn auf dem Mittelstreifen weiter.

Eine 60-jährige Taxilenkerin aus Salzburg stieß dabei frontal mit ihrem Auto gegen den Wagen der Geisterfahrerin und erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Die tödlich verletzte Deutsche war nicht angegurtet. Zu den Unfallumständen sind noch weitere Erhebungen erforderlich.

Quelle: SN

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