Chronik

Salzburger Atlantikruderer Wolfgang Fankhauser - Heiratsantrag in Antigua

4800 Kilometer oder 1,5 Millionen Ruderschläge - der Salzburger Wolfgang "Dewey" Fankhauser ist als als erster Österreicher ganz allein über den Atlantischen Ozean gerudert. Profitiert haben die Salzburger Kinderkrebshilfe - sowie eine junge Frau.

Seit 12. Dezember war der 39-jährige Salzburger im Rahmen der "Talisker Whisky Atlantic Challenge" unterwegs, er startete von der kanarischen Insel La Gomera. Sein Ziel war die 4800 Kilometer entfernte Karibikinsel Antigua. 18 Stunden hat er sich täglich in die Riemen gelegt.

Finanziert wurden die Kosten über Sponsoren, den Reinerlös spendet Fankhauser an die Salzburger Kinderkrebshilfe. Heide Janik, Obfrau der Salzburger Kinderkrebshilfe, sagt: "So ein Engagement ist wirklich beispiellos. Wir drücken Dewey alle die Daumen für diese großartige Aktion und bedanken uns ganz herzlich für die große Unterstützung unserer kleinen Schützlinge."

Passend zur Anlandung im Hafen von Antigua nahm Wolfgang Fankhauser gleich den nächsten Hafen ins Visier, nämlich den Hafen der Ehe. Er machte nämlich noch an Ort und Stelle - barfuß, braungebrannt und in Lederhosen - seiner Freundin Julia einen Heiratsantrag, den sie selbstredend annahm.

"Viele haben mich belächelt, als ich die Aktion geplant habe. Ich habe trotzdem weitergemacht. Jetzt kann ich sagen, jeder Tag ganz allein draußen auf dem Meer war hart. Trotzdem kämpfte ich weiter. Ich wollte den Kinder mit meiner Aktion zeigen, dass man nie aufgeben darf, auch wenn es noch so schwierig und aussichtslos erscheint", sagte Dewey Fankhauser.

Quelle: SN

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