Chronik

Viele Selfies mit Bundeskanzler

Sebastian Kurz verbrachte einen Kurzurlaub im Großarltal. Geplant war auch ein Gemeindedialog, dieser musste abgesagt werden.

Bundeskanzler Sebastian Kurz nützte seinen Urlaub auch für ein Gespräch mit den Bürgermeistern von Großarl und Hüttschlag.  Arno Melicharek
Bundeskanzler Sebastian Kurz nützte seinen Urlaub auch für ein Gespräch mit den Bürgermeistern von Großarl und Hüttschlag. 

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) verbrachte heuer wieder - nicht zum ersten Mal - einen Kurzurlaub im Großarltal.

"Er ist ein leidenschaftlicher und auch guter Snowboarder und Skitourengeher", verrät der stellvertretende Landesgeschäftsführer der ÖVP, Nikolaus Stampfer, den Pongauer Nachrichten. "Kurz schätzt die Schönheit und die einmalige Atmosphäre des Tales."

Kurzfristige Absage

Seitens der ÖVP wurde bedauert, dass der geplante Salzburger Gemeindedialog mit Sebastian Kurz abgesagt werden musste. Denn im Kongresshaus von St. Johann hätten Sebastian Kurz und die Spitze der Salzburger ÖVP eigentlich auf Hunderte Bürgermeister- und Gemeinderatskandidaten treffen sollen. Ein inoffizieller und nicht öffentlicher Wahlkampfauftakt vor den Gemeindewahlen am 10. März. 300 Funktionäre und Kandidaten waren angemeldet. Der Kanzler wäre von seinem Urlaubsdomizil in Großarl nach St. Johann gekommen. Doch aufgrund der schlechten Wetterlage samt riesigen Neuschneemengen und Straßensperren wurde das Treffen im Kongresshaus sehr kurzfristig, nämlich zwei Stunden vorher, abgesagt. Zahlreiche Bürgermeister und Gemeinderatskandidaten seien nämlich selbst bei Lawinenwarnkommissionen, Feuerwehren oder Bergrettung engagiert, hieß es zu den Absagen. "Wir werden den Termin natürlich nachholen", so Stampfer.

Bundeskanzler Kurz nützte die Zeit, um wenigstens mit Landesrat Stefan Schnöll und den Bürgermeistern Johann Rohrmoser aus Großarl und Hans Toferer aus Hüttschlag zusammenzutreffen und sich ein Bild von der derzeit schwierigen Lage zu machen.

Kurz sei offensichtlich von den Leistungen der Einsatzkräfte beeindruckt gewesen. Auf seiner Facebook-Seite postete der Kanzler am vergangenen Samstagabend jedenfalls ein Video, in dem er den freiwilligen Helfern herzlich dankte.

Es hätte ein exklusives und ungezwungenes Treffen, ein "Come Together", mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 119 Gemeinden sein sollen, so wurde es versprochen - ein Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Erster Urlaub im Großarler Hof

Sebastian Kurz verbrachte mit seiner Freundin Susanne Thier den Urlaub zum ersten Mal im Großarler Hof. So manche Gäste dort dürften nicht schlecht gestaunt haben, als ihnen der Kanzler beim Frühstücksbuffet über den Weg lief. Hotelier Markus Andexer, Chef des Großarler Hofs: "Er ist ein wirklich netter Mensch, unkompliziert und komplett ohne sogenannte Starallüren. Es gab keinerlei Sonderwünsche von seiner Seite."

Natürlich habe man aber gut auf den Bundeskanzler geachtet und auch geschaut, dass seine Privatsphäre etwas geschützt werde. "Doch er hat sich nicht vor den anderen Gästen versteckt und auch alle Bereiche des Hotels genützt. Er ist ein sehr umgänglicher, zuvorkommender und lockerer Gast", so Andexer weiter. Selbst dem Wunsch vieler Gäste nach einem Selfie mit dem Bundeskanzler sei er immer nachgekommen.

Aufgerufen am 24.08.2019 um 09:49 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/viele-selfies-mit-bundeskanzler-63904894

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