Chronik

Vier Tourengeher bei Lawinenabgang in Krimml verschüttet

Der Abgang ereignete sich laut Einsatzkräften am Freitagnachmittag am Rainbachegg.

Symbolbild. SN/heinz bayer
Symbolbild.

Vier Tourengeher aus Kuchl und Golling im Alter von 29, 48, 58 und 62 Jahren sind am Freitagnachmittag im Krimmler Achental von einer Lockerschneelawine erfasst und verschüttet worden. Der Unfall ereignete sich beim Aufstieg auf das 2530 Meter hohe Rainbachegg. Eine achtköpfige Skitourengruppe entdeckte bei der Abfahrt den Lawinenkegel. Sie suchten die Stelle mit ihren Lawinenverschüttetensuchgeräten ab und gruben die Verschütteten aus. Laut Polizei wurden die vier Männer alle innerhalb von 15 Minuten ausgegraben.

Bergretter aus Krimml wurden zeitgleich mit einem Hubschrauber ins Achental geflogen und stiegen von dort in Richtung des Unglücksorts auf, um die zwei leicht bzw. zwei schwerer Verletzten ins Tal zu bringen. Die Lawinenopfer wurden zum Krimmler Tauernhaus gebracht und von dort mit dem Hubschrauber abtransportiert. Der Notarzthubschrauber "Alpin Heli 6" brachte die beiden schwerer Verletzten ins Krankenhaus nach Zell am See. Die beiden anderen wurden hausärztlich betreut. Zwölf Bergretter mit zwei Hundeführern sowie sechs Rotkreuz-Helfer waren im Einsatz.

Erhebliche Lawinengefahr

Am Freitag herrschte im gesamten Bundesland Lawinenwarnstufe 3 ("erheblich"). "Ein ungünstiger Tag für Unternehmungen im freien Gelände", hieß es im Lagebericht des Lawinenwarndienstes des Landes. "Wir haben ein Triebschneeproblem gehabt. Da können sich Schneebretter leicht lösen", sagte Claudia Riedl vom Lawinenwarndienst. Grund dafür seien große Neuschneemengen in den Bergen und der teilweise starke Wind gewesen. In den kommenden Tagen soll die Lawinengefahr wieder abnehmen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 17.10.2019 um 11:39 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/vier-tourengeher-bei-lawinenabgang-in-krimml-verschuettet-67307071

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