Chronik

Vierjährige starb bei Unfalltragödie in Salzburg-Gneis: 90-Jähriger Autolenker wird untersucht

Unfalltragödie in Gneis: Ärztin soll prüfen, ob der Lenker noch fahrtauglich war.

Vor der Kirche in Salzburg-Gneis kam es im August 2019 zu der entsetzlichen Tragödie.  SN/fmt-pictures
Vor der Kirche in Salzburg-Gneis kam es im August 2019 zu der entsetzlichen Tragödie.

Nach der Unfalltragödie von Salzburg-Gneis, bei der im August 2019 ein 90-jähriger Lenker ein vierjähriges Mädchen auf dem Kirchplatz mit dem Auto überrollt und getötet hatte, gab die Staatsanwaltschaft nun ein weiteres Gutachten in Auftrag. Eine Amtsärztin soll den Unglückslenker untersuchen und binnen acht Wochen eine Expertise erstellen, ob dieser zur Tatzeit fahrtauglich, eingeschränkt fahrtauglich oder nicht fahrtauglich war.

Fest steht, dass beim Auto kein technischer Defekt vorlag, sondern ein Fahrfehler zum Drama führte, bei dem nicht nur das Kind starb (Hinterbliebenen-Anwalt: RA Stefan Rieder), sondern auch eine Frau (46) gerammt und schwer verletzt wurde. Im Auto waren Knöpfe und Schalter mit aufgeklebten Merkzetteln versehen; laut RA Kurt Jelinek, Verteidiger des 90-Jährigen, seien diese Zettel für die Frau des Lenkers aufgeklebt gewesen.

Aufgerufen am 24.09.2020 um 12:57 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/vierjaehrige-starb-bei-unfalltragoedie-in-salzburg-gneis-90-jaehriger-autolenker-wird-untersucht-82995493

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