Chronik

Virgilbus unterwegs: Fast 500 Menschen wurde geholfen

In rund einem Jahr wurden 660 Behandlungen durchgeführt.

Virgilbus unterwegs: Fast 500 Menschen wurde geholfen SN/berthold schmid
Der Virgilbus ist jeden Sonntagabend unterwegs.

Der Virgilbus ist jeden Sonntag von 18 bis 22 Uhr in der Stadt Salzburg im Einsatz, um Obdachlosen und Bettlern einen Zugang zu medizinischer Betreuung zu geben. Seit Projektstart im November 2015 wurden 660 Behandlungen durchgeführt. 491 Menschen ohne Versicherung konnten damit niederschwellig medizinisch grundversorgt werden. Versorgt wurden bislang Menschen aus 24 Nationen und drei Kontinenten. Die zweitgrößte Gruppe davon waren Inländer. Von den Ärzten wurden 264 Stunden freiwillig geleistet, bei den Sanitätern waren es 672 Stunden.

Stadt ist größter Geldgeber

Der Bus ist mit einem ehrenamtlich tätigen Arzt sowie Sanitätern besetzt. Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz und weitere Hilfsorganisationen arbeiten dabei eng zusammen. Finanziert wird der Virgilbus von Stadt, Land und Spenden. Der größte Geldgeber ist auch heuer mit 12.500 Euro die Stadt Salzburg. Dafür gab es am Donnerstag gegen die Stimmen der FPÖ grünes Licht im Sozialausschuss. Beim Land wurde eine Subvention in Höhe von 5.100 Euro beantragt. Größter Spender ist mit 8.000 Euro die Salzburger Gebietskrankenkasse. Insgesamt werden 30.770 Euro für den Virgilbus eingesetzt. Mit den Ausgaben werden die Betriebskosten der Rettungsfahrzeuge, Aufwendungen für Dolmetscher sowie die Projektkoordination finanziert.

Quelle: SN

Aufgerufen am 24.09.2018 um 12:36 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/virgilbus-unterwegs-fast-500-menschen-wurde-geholfen-1062103

"Kein Direktor aus Wien fährt in den Lungau"

"Kein Direktor aus Wien fährt in den Lungau"

Der Umbau der Krankenkassen schlägt Wellen. GKK-Obmann Andreas Huss fürchtet einen Kahlschlag für Salzburger Patienten. Seit der Vorstellung des Gesetzesentwurfs rauchen auch bei der Salzburger …

Geplanter Ausbau von Spedition erzürnt Anrainer

Geplanter Ausbau von Spedition erzürnt Anrainer

Die Spedition Weiss will in Schallmoos ausbauen. Die Anrainer protestieren gegen eine geplante, 7,5 Meter hohe Lärmschutzwand, die Asphaltierung eines Biotops und fordern, dass die Firma weicht. Dass in …

Schlagzeilen