Chronik

Vom Container ins Klassenzimmer

Alles begann in der alten HAK 2011. Zwei Dutzend BORG-Schüler waren unter wenig attraktiven Bedingungen bis 2014 hier untergebracht. Nach der Zeit im Container freuen sich 171 Schüler und 35 Lehrpersonen nun über ein topmodernes Haus.

"Jetzt sind wir angekommen", sagt Direktorin Ingrid Rathmair-Rosenkranz vom BORG Nonntal (im Bild hintere Reihe Mitte). Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, dem Lehrerkollegium, der stellvertretenden Leiterin Karin Hochradl (hintere Reihe, rechts) und Bürgermeister Peter Schröder freut sie sich über eine Schule, die alle Stückln spielt. Dem Rechnung getragen wurde vergangene Woche mit einem tollen Fest zur offiziellen Eröffnung mit vielen Ehrengästen und musikalischen Einlagen. "Durch die gute Arbeit vor Ort sind die Schülerzahlen stetig gestiegen", sagt Schröder. Er weiß, wie wichtig der Bau ist, denn "Schule bringt Leben in die Gemeinde. Ein Ort lebt durch die Jugend." Beim Wettbewerb machte Daniel Hora der "Megatabs Architekten ZT GmbH" das Rennen. Es ist der Innenhof, der sich nach oben öffnet, viel Verglasung und großzügige Terrassen, die für Transparenz und Übersicht stehen. Das Herzstück des Gebäudes mit 3000 Quadratmetern Nutzfläche ist das dreigeschoßige Atrium, "es soll Treffpunkt und Verteilzentrum sein", mit Blick auf den frei schwebenden Bibliothekskubus. Die Kosten für den Bau, der in knapp zwei Jahren fertiggestellt wurde, belaufen sich auf 10,7 Millionen Euro. "Damit wurden sie nicht überschritten."

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