Chronik

Von Bordellen bis zu Würstelständen: Behörde und Polizei kontrollierten in mehr als 110 Lokalen die 3G-Regel

Die Lokale seien nach dem Zufallsprinzip ausgewählt worden. Auch fünf Bordelle fielen darunter. Ein Campingplatzbetreiber wurde angezeigt.

 SN/APA (Archiv/Hochmuth)/GEORG HOCH

Die Gesundheitsbehörden wurden kürzlich vom Ministerium mittels Erlass angewiesen, gemeinsam mit der Polizei Kontrollen der 3-G- (geimpft, genesen, getestet) beziehungsweise 2-G-Regel (PCR-getestet oder geimpft) zu verstärken. In der Stadt Salzburg wurden bei Kontrollen am Wochenende bzw. nach konkreten Beschwerden von Gesundheitsamt und Amt für öffentliche Ordnung seit Anfang Juli mehr als 110 Gastro-Betriebe überprüft.

Kontrolliert worden seien nach dem Zufallsprinzip Betriebe im gesamten Stadtgebiet von je sechs bis acht Einsatzbeamten (teils mit Polizeiunterstützung). Dabei sei von Würstelständen angefangen bis zur Spitzengastronomie und Nachtclubs alles unter die Lupe genommen worden. Auch fünf Bordelle und vier Beherbergungsbetriebe wurden kontrolliert.

Erfreulich sei, dass die Corona-Regeln weitestgehend eingehalten würden. "Die während der Kontrollen stichprobenartig überprüften Personen konnten alle eine Impfung oder Testung nachweisen. Nicht lückenlos durchgeführt wurde hingegen die Kontaktdatenerhebung", heißt es von den Behörden.

Grundsätzlich seien die Kontrollen sowohl von Betreibern als auch von Gästen begrüßt worden. "Bei wenigen Betrieben, die die Regeln nicht eingehalten hatten, fanden unangekündigte Nachkontrollen durch die Behörden bzw. die Polizei statt. Der Betreiber eines Campingplatzes wurde wegen Nichteinhaltung der 3G-Regel angezeigt", heißt es von der Stadtverwaltung.

Aufgerufen am 16.10.2021 um 10:19 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/von-bordellen-bis-zu-wuerstelstaenden-behoerde-und-polizei-kontrollierten-in-mehr-als-110-lokalen-die-3g-regel-107291467

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