Chronik

Von der Bierhalle zum Luxushotel

Historische Bilder, viele Daten und Berichte von Zeitzeugen: In einem Buch werden mehr als 150 Jahre Geschichte des Hotels Pitter aufgearbeitet.

Richard Salzl blickte schmunzelnd vom Buch auf. Er blätterte auf Seite 53 und zeigte auf eine abgelichtete Hotelrechnung von April 1939. "Dieser Beleg ist mir so wichtig wie meine Geburtsurkunde", sagte er lachend. Der Pfarrer im Ruhestand erzählte am Donnerstag bei der Buchpräsentation von "Das Pitter - Von der Bierhalle zum Luxushotel" über seinen Bezug zum Hotel. Im Herbst 2009 habe er ein Gespräch über seine Pensionierung geführt. Dabei sei ihm mitgeteilt worden, dass er diese erst im Jahr 2010 antreten könne, weil er erst da seinen 70. Geburtstag hätte - das Pensionsalter als Geistlicher. Dabei verwies er aber schmunzelnd auf den Hotel beleg. Denn seine Eltern hätten am 10. April 1939 geheiratet und seien am selben Tag zu ihrer Hochzeitsreise nach Salzburg gestartet, wo sie im Hotel Pitter ihre Hochzeitsnacht verbrachten. "So bin ich schon am 10. April 2009 70 geworden. Amüsiert hat der Herr Domkapitular diese Rechnung als Beginn meines Lebens anerkannt. Die Pension durfte ich dann aber dennoch erst mit 1. September 2010 antreten."

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 19.09.2018 um 01:24 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/von-der-bierhalle-zum-luxushotel-919129