Chronik

Während der Grippewelle auf das Küssen verzichten

Landessanitätsdirektorin Neumann gibt Tipps, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Die Expertin rät, die Hände häufig mit Seife und heißem Wasser zu waschen. Zudem sollte die Menschen auf Begrüßungsküsschen, langes Händeschütteln und Umarmungen besser verzichten - und große Menschenansammlungen meiden.

Der Höhepunkt der Grippewelle ist noch nicht erreicht.  SN/apa (dpa/symbolbild)
Der Höhepunkt der Grippewelle ist noch nicht erreicht.

Die Grippewelle ist in Österreich noch voll im Gang. Heuer ist auch die Zahl der Fälle sehr hoch. Die Ausbreitung könnte nächste Woche im Land Salzburg sogar noch steigen - wegen der Semesterferien. Landessanitätsdirektorin Heidelinde Neumann:
"Die Zahl der Influenza-B-Fälle ist dieses Jahr deutlich höher als in den vergangenen Jahren, die Grippewelle ist noch voll im Gange. Die Patientinnen und Patienten leiden auch häufig lange an schweren Grippesymptomen." Die Grippewelle dauert in Österreich durchschnittlich acht Wochen an. Die Gesundheitsbehörden haben heuer den Beginn offiziell in der ersten Jännerwoche ausgerufen.

Im Krankheitsfall unbedingt zu Hause bleiben und sich auskurieren

Landessanitätsdirektorin Neumann gibt Hygiene-Tipps, wie man sich bestmöglich vor der Ansteckung mit der echten Grippe oder viralen Infekten schützen kann: Das beste Mittel gegen Schnupfen & Co. ist häufiges Händewaschen mit Seife und warmem Wasser. Zudem sollten Augen, Nase oder Mund nicht mit ungewaschenen Händen berührt werden. In Zeiten von Erkältungswellen sollte auch besser auf Begrüßungsküsschen, langes Händeschütteln und Umarmungen verzichtet werden, sagt die Expertin. Ein weiterer Tipp: Die Menschen sollen wenn möglich große Menschenansammlungen meiden. "Im Krankheitsfall sollte man unbedingt zu Hause bleiben und sich auskurieren - zum Schutz der anderen vor einer Ansteckung."

Die saisonale Influenza wird durch "Tröpfcheninfektion" übertragen

Die saisonale Influenza ist eine ansteckende Viruserkrankung und wird durch verschiedene Influenzaviren (zum Beispiel: Subtyp A/H1N1, A/H3N2 oder Typ B) ausgelöst. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch ("Tröpfcheninfektion") durch Einatmen des Virus oder durch das Berühren von Mund, Nase oder Augen mit verunreinigten Händen. Die saisonale Influenza geht mit plötzlich einsetzendem hohem Fieber und Husten sowie Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen einher. Sie kann auch zu Komplikationen wie zum Beispiel Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung führen.

Quelle: SN

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