Chronik

Waldbrand im Pongau am späten Abend gelöscht

Beim Abbrennen von Raumhaufen war das Feuer außer Kontrollegeraten.

Der am Donnerstag im Hüttschlager Ortsteil Karteis ausgebrochene Flurbrand ist am späten Abend von den Einsatzkräften gelöscht worden. Das Feuer war oberhalb des Steingutes in rund 1.300 Metern Seehöhe im schneefreien und extrem steilen Gelände ausgebrochen. Ein 78-jähriger Landwirt und sein 46-jähriger Sohn hatten mehrere Raumhaufen abgebrannt und die Kontrolle über die Flammen verloren.

Der herrschende Föhnwind entfachte die Feuer immer wieder. Die Landwirte konnten ein Ausbreiten der Flammen schließlich nicht mehr verhindern und alarmierten die Feuerwehr.

Letztlich stand eine Fläche von rund drei Hektar Wiese, Gebüsch und Wald in Brand. Der Einsatz gestaltet sich im unwegsamen Gelände als sehr schwierig. Die Feuerwehr musste für die Wasserversorgung eine Leitung über einen Höhenunterschied von rund 350 Metern legen, zusätzlich wurde ein Polizeihubschrauber mit Löschbehälter angefordert.

Kurz vor 18.00 Uhr konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Der Einsatz wurde gegen 21.30 Uhr beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Hüttschlag führte über Nacht eine Brandwache. Für den Freitag wurde zudem Schneefall prognostiziert.

Es wurden keine Personen verletzt. Das Abbrennen der Raumhaufen war behördlich genehmigt. Insgesamt standen mehr als 100 Feuerwehrleute mehrerer Feuerwehren und zwölf Fahrzeuge im Einsatz.

Bei einem Flächenbrand in Hüttschlag sind derzeit die Feuerwehren aus Großarl, Hüttschlag und St. Johann im Einsatz. Das Feuer war im Ortsteil Karteis oberhalb des Steingutes ausgebrochen. Großarls Ortsfeuerwehrkommandant Josef Prommegger hat die Polizei um Hubschrauberunterstützung gebeten. "Es brennt derzeit eine abgeholzte Fläche von mehreren 100 Quadratmetern. Die Wasserversorgung ist sehr schwierig", sagt Prommegger. Das Gelände sei sehr steil, zudem sei es derzeit sehr windig. Mittlerweile konnte eine Wasserversorgung hergestellt werden, auch der Polizeihubschrauber Libelle ist an den Löscharbeiten beteiligt. Derzeit arbeite man mit Hochdruck daran, das Ausbreiten des Feuers zu verhindern, sagt Prommegger.

Quelle: SN

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