Chronik

Wals-Siezenheim: Eine Volksschule in der Kaserne

Ab dem Sommer 2021 wird auf dem Areal der Schwarzenbergkaserne gebaut. Die neue Volksschule Siezenheim bietet ab Schulbeginn 2023 den Kindern aus neun Klassen viel Freiraum zum Lernen.

Hier wird die neue Volksschule am Gelände der ehemaligen Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim errichtet werden. Bürgermeister Joachim Maislinger (v. l.), die beiden Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik und Christian Struber sowie Architekt Karl Thalmeier freuen sich darauf. SN/sw/andreas kolarik
Hier wird die neue Volksschule am Gelände der ehemaligen Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim errichtet werden. Bürgermeister Joachim Maislinger (v. l.), die beiden Salzburg Wohnbau-Geschäftsführer Roland Wernik und Christian Struber sowie Architekt Karl Thalmeier freuen sich darauf.

In der Endphase befinden sich die Planungsarbeiten für die neue Volksschule, die uf dem Gelände der ehemaligen Schwarzenbergkaserne in Wals-Siezenheim von der Salzburg Wohnbau im Auftrag der Gemeinde errichtet wird.

"Noch vor Ende des Jahres werden die Pläne bei der Behörde eingereicht werden können", informieren die beiden Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Christian Struber und Roland Wernik, die mit einem Baubeginn im Sommer 2021 rechnen. "Unsere Bevölkerung wächst kontinuierlich, da wir neben einem starken Wirtschaftsstandort auch eine beliebte Wohngemeinde sind. Die Infrastruktur muss da natürlich mithalten", sagt Bürgermeister Joachim Maislinger, für den ein nachhaltiger Bau wichtig ist. Denn Wals-Siezenheim ist Mitglied im "Landesprogramm e5" für energiebewusste Gemeinden.

Realisiert wird das Projekt in Hybridbauweise nach den Plänen des Halleiner Architekturbüros Thalmeier ZT, das als Sieger aus einem Architekturwettbewerb mit 33 Teilnehmern hervorging. Die großzügige Lernlandschaft mit Lerninseln und Terrassen, fließende Raumübergänge, die innen und außen verbinden, die Freiflächen für Schulkinder mit Obstbäumen und einem Naschgarten oder das Platzangebot für die Nachmittagsbetreuung überzeugten die Jury.

Das Untergeschoß inklusive Keller, Tiefgarage und Turnhalle sowie tragende Säulen entstehen in Massivbauweise aus Beton, die Zwischen- und Innenwände sind aus Massivholz. Teile des Schulgebäudes werden über Bauteilaktivierung im Winter beheizt und im Sommer gekühlt. Dabei wird das Gebäude zum Energiespeicher. Die Energieversorgung erfolgt durch Fernwärme in Kombination mit einer Erdwärmepumpe und einer Photovoltaikanlage.

Das neue Gebäude, das für neun Stammklassen ausgerichtet ist, öffnet zusätzliche Synergien. So bietet die Turnhalle mit Tribüne auch ausreichend Platz für örtliche Sportvereine oder Konzerte der Trachtenmusikkapelle. Weiters stehen Proberäume für die Trachtenmusikkapelle und das Musikum sowie eine Tiefgarage mit 45 Stellplätzen zur Verfügung. Die Errichtungskosten belaufen sich auf mehr als 20 Millionen Euro.

Die neue Volksschule wird rechtzeitig vor Schulbeginn im September 2023 bezugsfertig sein.

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