Chronik

Wasserleiche aus Salzach ist vermisster Bub aus dem Pinzgau

Beim Kraftwerk Urreiting nördlich von St. Johann im Pongau haben Wasserretter eine Kinderleiche aus der Salzach geborgen. Die Untersuchung der Gerichtsmedizin bestätigte die Vermutung: Es handelt sich dabei um den Vierjährigen, der seit Ende Juni vermisst wurde.

Im Kraftwerk Urreiting holten Einsatzkräfte der Wasserrettung Salzburg eine Leiche aus dem Wasser.  SN/öwr lv salzburg
Im Kraftwerk Urreiting holten Einsatzkräfte der Wasserrettung Salzburg eine Leiche aus dem Wasser.

Nachdem am Dienstagnachmittag ein totes Kind beim Kraftwerk Urreiting im Pongau aus der Salzach geborgen wurde, hat die Landeskriminalpolizei Salzburg nun bekannt gegeben, dass es sich dabei um den seit Ende Juni in Bruck an der Glocknerstraße (Pinzgau) vermissten Vierjährigen handelt. Das habe die DNA-Untersuchung der Gerichtsmedizin Innsbruck ergeben. Die Verständigung der Familie wurde im Beisein des Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes durchgeführt.

Wie die SN berichteten, war seit Samstag, dem 26. Juni, ein vierjähriger Bub aus dem Pinzgau vermisst worden. Das Kind wollte sich am Abfluss des Zeller Sees die Füße abkühlen und wurde dabei von der Strömung mitgerissen und in die Salzach geschwemmt. Sein Bruder wollte ihn retten - er wurde ebenfalls mitgerissen, konnte aber von zwei Passanten geborgen werden. Sofort lief ein Großeinsatz zur Rettung des vermissten vierjährigen Buben an. Wasserrettung, Polizeistreifen, Hubschrauber mit Wärmebildkamera und Hundestaffeln suchten tagelang nach dem Kind.

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