Chronik

Weiterbildung für mehr Sicherheit bei Waldarbeiten

Bei Forstarbeiten passieren besonders oft Unfälle. Bei einem Workshop in Bruck an der Glocknerstraße tauschten 40 Teilnehmer aus fünf Ländern Erfahrungen aus.

Im Jahr 2015 gab es laut Statistik der AUVA österreichweit 1603 Unfälle bei forstwirtschaftlichen Arbeiten, in Salzburg waren es 152. Gut ausgebildete Trainer und Lehrer für Förster sind daher besonders wichtig. Beim "Woodmaster 2017"-Workshop in Bruck an der Glocknerstraße wurden am Freitag Erfahrungen ausgetauscht: Unter den mehr als 40 Teilnehmern aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz waren auch ein Dutzend Forstpraxislehrer aus den Landwirtschaftsschulen (LWS) des Landes. "Im Holzland Salzburg werden jährlich etwa 1,3 Millionen Festmeter Holz geerntet, es gibt 8000 Waldbesitzer sowie fast 200 Holzunternehmen. Deshalb muss bei der gefährlichen Waldarbeit bestmöglich für die Sicherheit vorgesorgt werden", sagte Agrarlandesrat Josef Schwaiger.
Genau darum ging es beim "Woodmaster" in Bruck: Arbeitssicherheit in Theorie und Praxis und die Erarbeitung gemeinsamer Trainingsstandards. Diese Aus- und Weiterbildung im Bereich der Arbeitssicherheit wird seit mehr als zehn Jahren von Hannes Trauner von der Sozialversicherungsanstalt der Bauern gemeinsam mit den LWS- Lehrpersonen für Waldwirtschaft, den Waldhelfern des Waldverbandes, der AUVA und anderen Interessenten organisiert. "Erklärtes Ziel ist es, damit die Unfälle in der Forstwirtschaft zu reduzieren", sagte Christoph Faistauer vom Referat Ländliche Entwicklung und Bildung.

Quelle: SN

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