Chronik

Wenige haben Mut zur Hausgeburt

Eine Geburt in den eigenen vier Wänden ist für Mütter eine romantische Vorstellung. Tatsächlich trauen sich nur wenige Frauen eine Hausgeburt zu.

Wenige haben Mut zur Hausgeburt SN/anton prlic
Hausgeburt: Samuel Hois mit Mutter Miriam und Vater Josef.

Miriam Hois hätte sich nicht gedacht, dass ihr kleiner Samuel so schnell wachsen würde. "Er kam damals zehn Tage zu früh. Und alle haben gesagt, dass er für ein Neugeborenes sehr klein ist." Jetzt ist er zehn Monate alt und ein stattlicher Bub geworden. Im Oktober des vergangenen Jahres brachte Miriam Hois ihr Kind in den eigenen vier Wänden zur Welt. Bei einem Kurs zur Heilpraktikerin sei die heute 29-Jährige zu dem Entschluss gelangt, ihr Kind nicht in einem Spital zur Welt zu bringen. Nicht nur ihre Frauenärztin hielt das für problematisch. "Eigentlich haben mir alle Personen in meinem Umfeld davon abgeraten. Das Beste, was ich zu hören bekam, war: Ich finde das eh toll, dass du dich das traust." Ehemann Josef war ebenfalls skeptisch, unterstützte seine Frau aber von Anfang an. "Ich habe meiner Frau in der Sache einfach vertraut", sagt der 29-jährige Bankangestellte.

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