Chronik

Weniger Plastik: Glashalme in St. Virgil

Das Bildungshaus im Salzburger Stadtteil Aigen setzt auf Plastik-Vermeidung.

Service-Mitarbeiter Amir Kholozai findet Gefallen an den neuen Trinkhalmen. Bild:  SN/sw/vips
Service-Mitarbeiter Amir Kholozai findet Gefallen an den neuen Trinkhalmen. Bild:

Aigen. Service-Mitarbeiter Amir Kholozai hält sie in die Kamera: die Trinkhalme aus Glas, auf die das Bildungshaus St. Virgil seit Kurzem setzt, um Plastik zu vermeiden. Die Halme stammen von einem schwedischen Unternehmen, werden in Deutschland produziert, sind wiederverwendbar und spülmaschinenfest. Rund 700 Gastronomen vertrauen bereits auf die Trinkhalme. "Sie kommen auch bei unseren Gästen gut an", sagt der Lehrling im dritten Lehrjahr aus Afghanistan.

St. Virgil setzt insgesamt auf Nachhaltigkeit. Seit 2016 ist das Haus "Salzburg 2050"-Partner des Landes. Im Dezember wurde die Heizung von Gas auf Pellets umgestellt. Damit ist das Haus jetzt zu 90 Prozent CO2-neutral. Der Strom wird zur Gänze als Ökostrom bezogen, außerdem produziert seit 2017 eine Photovoltaikanlage auf dem Dach die Energie. Das Unternehmen der Erzdiözese erwirtschaftet einen Jahresumsatz von vier Mio. Euro.      

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